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Ich schreibe über das „dazwischen“, über die kleinen Momente, die das Leben lebenswert machen. Keine wichtigen Ereignisse, keine großen Gesten, sondern ganz alltägliche Dinge. Ich schätze sie wert, indem ich darüber schreibe. Der Schreibprozess ist geprägt von der Angst von dem leeren Blatt Papier, die es zu überwinden gilt, ohne den Drang nachzugeben, die Seite vollschreiben zu müssen. Diffuse Poesie beschreibt also das Konzept, den Mut zur Lücke zu haben und damit offen umzugehen. All die Dinge nicht klar zu benennen, sondern die dahinterliegenden Gedanken- und Gefühlswelten einzufangen. Im Gegensatz zur konkreten Poesie, der eine eindeutige Aussage zugrundeliegt und die stets eine Botschaft zu vermitteln hat. Habe den Mut, zwischen den Zeilen zu lesen und über das Gelesene nachzudenken. Denn Worte haben nur die Bedeutung, die wir ihnen geliehen haben. Gedichte sind nur verdichtete Sprache und lassen immer einen gewissen Spielraum für die eigene Interpretation offen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen zwischen den Zeilen!

  • Winged words

    Words elude the writer; capturing them feels futile yet accepting the struggle offers solace.

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  • Vom Schatten ins Licht

    Von Dunkel zu Hell—aber war es nur eine irreführende Diffusion?

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  • Niemand

    Hallo, ich bin niemand. Mein Name: vergessen. (Man hat mich schon lange nicht mehr bei meinem Namen gerufen.) Meine Identität: unauffindbar. (Wer ich mal war, bin ich nicht mehr.) Mein Besitz: überschaubar. (Eine zerknitterte Plastiktasche voll gesammelter Kleinigkeiten, ein Stück Pappe als Matratze, eine leere Flasche.) Ächzend verlagere ich mein Gewicht von einem geschundenen Knie

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  • Lost

    The poem expresses a deep sense of existential confusion and introspection, exploring themes of identity, purpose, and the feeling of being lost in life’s complexities.

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  • Wer sind wir und wer wollen wir sein?

    Wer sind wir und wer wollen wir sein? Bin ich dein; bist du mein?

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  • Feuerfest

    Ich habe überlebt, denn ich bin feuerfest. Meine Lider schnellen aus ihrer Versenkung hervor. Altbekannte Dunkelheit empfängt mich. In Gedanken fliege ich zurück. Zurück zu dem Tag, an dem das Feuer tobte, bis sich der Rauch legte. Asche zu Asche, Staub zu Staub. Beschämt senke ich mein Haupt. Ich konnte sie nicht retten. Wieso konnte

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