Ich wandle durch fremde Welten — auf der Suche nach mir.
Manchmal hab ich Angst, dass ich mich darin mehr und mehr verlier.
Doch ich suche nicht, was ich find:
All die Selbstzweifel, gefangen in bruchstückhaften Erinnerungen.
Verdrängte Gefühle und vergessene Gedanken bahnen sich ihren Weg durch mein Unterbewusstsein … fordern meine volle Aufmerksamkeit.
Ich bin ein wandelndes Paradoxon:
so voller Widersprüche; scheitere täglich kläglich daran, meine Gegensätze zu vereinen.
Vielleicht ist es nicht so wichtig, sich vollkommen zu fühlen.
Ich glaube, ein Teil von mir wird immer auf der Suche sein; kehrt nie mehr ganz zurück.
Ein Bruchstück meiner Seele: In tausend Scherben zersprungen.
Ich kann doch nicht alle wieder aufsammeln.
Selbst wenn, setze ich sie wieder neu zusammen.
Werde nie mehr so sein, wie ich früher einmal war.
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