Wenn das Meer sich ganz zurückzieht, renne los!
Denn es kommt ein Tsunami auf dich zu.
Was bedeutet es eigentlich, etwas zu bewirken?
Warum haben wir so ein starkes inneres Bedürfnis, anderen zu zeigen, was wir schaffen?
Reicht dir deine Selbstwirksamkeit nicht mehr aus?
„Sirenen—du hörst unsere Stimmen durch den Sturm.“1
Wer am lautesten schreit, der wird gehört, nicht wahr?
Also gut, ich schreie gegen die tosende Brandung.
Ich schreibe so lange, bis mich jemand hört.
„Sei ein Wanderer über dem Scherbenmeer.“2
Wie oft steht man vor einem Scherbenhaufen und verflucht alles und jeden?
Scherben bringen kein Glück, Scherben bringen Veränderung.
Nicht das Ergebnis zählt, sondern der Weg, den man gegangen ist.
Wie weit man geschwommen ist, auch wenn noch nichts am Horizont zu sehen war.
Was gibt es Schöneres, als zu sehen, dass meine Worte etwas bewirken?
Nenn es reines Wunschdenken, doch ich werde Zeilen verteilen und zusehen, was sie in euren Köpfen und Herzen auslösen.
Ich werde schreiben, bis die Welle bricht.
Bis aus all meinen Worten ein Tsunami wird, der alle überrollt.
Bis die Welle bricht

Hinterlasse einen Kommentar