



Tauche ein in Schreibflüsse, Gedankenmeere, Unsicherheitsgewässer, Liebesblasen & Lebensstrände
Ich lade dich herzlich dazu ein, dieses Magazin durchzublättern und dich auf die Suche nach dem versteckten Sinn zu begeben. Ich schreibe über das „dazwischen“ über die kleinen Momente, die das Leben lebenswert machen. Keine wichtigen Ereignisse, keine großen Gesten, sondern ganz
alltägliche Dinge. Ich schätze sie wert, indem ich darüber schreibe.
Der Schreibprozess ist geprägt von der Angst von dem leeren Blatt
Papier, die es zu überwinden gilt, ohne dem Drang nachzugeben, die Seite vollschreiben zu müssen. Diffuse Poesie beschreibt also das
Konzept, den Mut zur Lücke zu haben und damit offen umzugehen.
All die Dinge nicht klar zu benennen, sondern die dahinterliegenden Gedanken- und Gefühlswelten einzufangen. Im Gegensatz zur konkreten Poesie, der eine eindeutige Aussage zugrunde liegt und die stets eine Botschaft zu vermitteln hat. Habe den Mut, zwischen den Zeilen zu
lesen und über das Gelesene nachzudenken.
Denn Worte haben nur die Bedeutung, die wir ihnen geliehen haben. Gedichte sind nur verdichtete Sprache und lassen immer einen
gewissen Spielraum für die eigene Interpretation offen.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen zwischen den Zeilen!
„Denn was dazwischen bleibt, sind doch die Bilder und Geschichten, die das Leben bunt zersplittert schreibt und mit der neuen Begegnung, ergibt sich doch aus begrenzten Zeiten ein verspieltes Mosaik, das sich erweitert durch jedes einzelne Puzzleteil.“
Aus dem Poetry Slam „Was dazwischen bleibt“ von Leticia Wahl

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