Kunstpause

Es herrscht Ordnung, wo einst kreatives Chaos war

Wo sich einst Dichtung und Kunst vereinten, gähnt Leere

Wütend erzittert der Füller, als ich ihn beim Aufräumen streife

Die Papiere fliegen mir entgegen, wollen beschrieben werden

Ich wische sie beiseite, füttere den Papierkorb mit Wortfetzen

Notizzettel bleiben unbeachtet an der Wand kleben, halten flüchtige Ideen für später fest

Der Tintenfleck auf der Tischplatte ist längst verblasst, die Wasserfarben eingetrocknet

Mein Notizbuch sehnt sich nach meiner Berührung, doch ich gönne mir eine Kunstpause



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