Dunkelheit versperrt mir die Sicht
Mein Gedankennebel, er ist so dicht
Mein Ziel sehe ich leider nicht
Aber ein leichter Flügelschlag neben meinem Gesicht
Wegweisende Motte, nur ein Irrlicht?
Ich folge dem Flügelhauch
Verletze mich am Dornenstrauch
Die Dunkelheit reißt auf und löst sich auf in Rauch
Strahlen durchschneiden die Düsternis
Die Kälte verdammt in die Finsternis
Grelles Sonnenlicht blendet mich
Ich trete endlich vom Schatten ins Licht …
Ein wärmender Willkommensgruß
Kribbelt von Kopf bis Fuß
Die Helligkeit lässt meine Augen tränen
Kann ich mich endlich in Sicherheit wähnen?
Die schwarze Motte flattert hektisch durch die Luft
Freiheit ist ein süßer Duft
Mich durchflutet Euphorie
Ich bin so glücklich, heute, wie nie!
Ein greller Blitz und die Motte ist verschwunden
Das helle Licht hat sie auf ewig an sich gebunden
Die stärkste Leuchtkraft im Universum
Erstreckt sich über das bunte Farbspektrum
Die Sonne mit der mächtigsten Anziehungskraft
So mächtig, dass es niemand aus ihrem Radius schafft
Auf ewig gefangen in gleißender Helligkeit
Wird Dunkelheit zur dringenden Notwendigkeit.
Von Dunkel zu Hell—aber war es nur eine irreführende Diffusion?
Sicherheit ist eine Illusion!
Doch wer weiß das in solchen Momenten schon?
Manchmal muss man in der Dunkelheit tappen, um den Weg zu finden, zwischen Licht und Schatten.
Geschrieben in Kollaboration mit Magdalena

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