Halbseiden

Sanft rieselt der Staub von der Decke

Der halbseidene Vorhang hebt sich

Bauscht sich sanft auf und atmet einen Windhauch ins verlassene Zimmer

Zarte Berührung des Himmelbettes

Wo sich einst Liebende unterm sternenbestickten Baldachin vereinten

Nur halbseiden bedeckt, doch ganz ineinander versunken

Ein handgeschriebener Brief auf der Mahagonikommode

Die Tinte verblasst bereits

Erinnerungen in Pastellfarben hängen an halbseidenen Fäden im Raum

Werden vom Winde verweht …



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